External Project: Flash
2026.08.07 – GERMAN
Seit etwa Februar arbeitet unser Animator an einem Animierten Studenten-
Kurzfilm der Filmakademie Baden-Württemberg in Deutschland mit.
Dieses Projekt ist nun beendet und wir berichten hier über die Arbeit und
(zumindest zum Teil) über das Projekt.
Zur kurzen Einordnung: Der Kurzfilm namens „Flash“, handelt vom gleich-namigen Hund. Ein Beagle der eine nicht ganz so schöne Geschichte hinter
sich hat. Den Flash war ein Laborhund und wurde unter Anderem für Futterstudien „missbraucht“.
Doch die Geschichte beginnt mit seiner Rettung. Denn er wurde adoptiert.
Wir tauchen Gemeinsam ein in eine tragische Geschichte mit Hindernissen
und Flashbacks, die die Grausamkeit weiter vertiefen.
Kann Flash seine Angst überwinden und Vertrauen zu seiner
neuen Besitzerin aufzubauen?
Das schöne, aber auch gleichzeitig Schreckliche an dem Kurzfilm ist,
dass er auf Realer Begebenheit basiert. Flash gibt es wirklich und er war
auch tatsächlich ein Laborhund.
Der Film wird von der Produzentin und der Regisseurin des Films bei verschiedensten Festivals und Veranstaltungen eingereicht. Somit werdet ihr
den Hund Flash vielleicht dort entdecken und erleben können.
Falls es Einreichungen oder anderweitige Entwicklungen geben sollte, wird
das in diesem Beitrag übernommen.
Nach diesem Einblick, ist es aber umso interessanter hinter die Kulissen zu schauen. Denn trotz der schauerlichen, aber auch wichtigen Message des Films, ist der grafische Stil hervorragend gewählt worden. Es handelt sich dabei um ein Zusammenspiel aus analoger Technik, so wie digitaler Animation.
Der Ablauf war wie Folgt: Es wurden als Erstes (also nur aus Animations-Sicht. Alles Andere erfolgte ja schon zuvor.) mehrere 2D Rigs von Flash dem Hund erstellt. Diese wurden in Moho angelegt. Eine 2D-Software, die wir auch schon bei anderen Produktionen im Einsatz hatten. Ursprünglich war auch geplant, Rigs für verschiedenste Perspektiven zu haben. Das wurde jedoch aus zeitlichen Gründen gelassen. Somit gab es von den wichtigsten Perspektiven Rigs. Gerade der Kopf hatte sein eigenes Rig für Kopfdrehungen etc.
Diese wurden dann auch in Moho animiert. Was dann allerdings besonders war, ist dass diese Animationen dann ausgedruckt und analog mit Wachsmalstiften angemalt wurden. Wir hatten zuvor herum probiert es doch alles digital zu machen. Mit dem Resultat waren wir dann aber nie ganz zufrieden. Diese Drucke wurden dann wiederum eingescannt und mit den restlichen Elementen wie Hintergrund und weiteren Figuren zusammengefügt. Diese waren dabei aber nicht analog erstellt worden. Der einzige analoge Part war Flash. Das Zusammen-spiel gelang dann aber durch die richtigen Effekte und gekonntem Compositing.
Zusammenfassend war es eine interessante Erfahrung mit einer wunderschönen Geschichte und einem großartigem Team! <3
Geschichte und Regie: Iris Mausch
Produzentin: Ute Petermann
Dramaturgie: Casey Whalen Raabe
Editing: Paul Füchsl
Animation: Isis Mausch, Marvin Götz, Tobias Pinegger, Paul Kley
Compositing: Iris Mausch, Iris Feyrer, Paul Kley
Coloring: Ute Petermann, Iris Mausch, Marvin Götz, Tristan Mausch
Rigging: Marvin Götz
Moho Mentoring: Tobias Pinegger
Character Design: Iris Mausch, Sofi Shapir
Background Konzept: Paul Mandelkow
Musik: Dayanera Alipour
Sounddesign und Mixing: Nikolas Räuber
Als (2 Jahresfilm) Studentenprojekt an der
Filmakademie Baden-Württemberg
Hier könnt ihr euch das Behind The Scenes anschauen:
